Familienzuwachs

Seit Ewigkeiten habe ich nicht mehr gebloggt
-dabei ist soo viel passiert…

Unsere Familie ist noch größer geworden. Nein, ich bin und war nicht nochmal schwanger. Mein großer Traum hat sich erfüllt. :)

8 Jahre nachdem ich Brutus(Rottweiler) so brutal verloren habe, teile ich nun wieder mein Leben mit einem Rotti.
Angefangen hat alles mit einem virtuellen Wiedersehen meiner Cousine auf Facebook. Die ist -beneidenswerterweise – mittlerweile Diensthundeführerin.  Sie selbst hat einen Herder, zeigte mir aber einen tollen Rottweiler aus Ihrem Hundesportverein. Von Wengo war ich gleich begeistert! Ein wenig später hatte Wengo seinen ersten Deckakt, und ich verfolgte lange den kleinen E-Wurf von den Ellwanger Bergen. Ever wäre die Wahl von Wengo’s Frauchen gewesen(die aber nicht noch einen Rotti nehmen konnte), und zuckersüß.
Es hat Wochen gedauert, bis ich Knut ein klitzekleinwenig erweicht hatte. Ich konnte es selbst kaum glauben ABER: wir fuhren zur Besichtigung der Welpen!
Ever habe ich so lange virtuell angestarrt, das ich sie ohne Probleme gleich erkannte unter den hibbeligen Geschwistern…
Ich kann es bis heute kaum fassen, aber Ever zog als Familienmitgleid ein. Sie ist nun schon lange hier, und macht sich prima! Das ganze verlief nicht ganz ohne Aufregung DENN: Ever hat – für einen Rottweiler – zu lange Haare. In meinen Augen wird sie dadurch fast schöner – sie sieht aus wie ein kleiner Punk ;)
und ob Sie zur Zucht zugelassen wird oder nicht ist für mich nicht relevant. Wichtig ist mir dagegen schon, das ich mir ihr Hundesport machen kann. Aber überzeugt euch selbst von unserem neuen Herter:

Advent, Advent…

Heute ist der erste Advent und wir leuten die gemütliche Vorweihnachtszeit ein. Das ist der Teil des Jahres auf den ich mich mittlerweile immer besonders freue. Früher war die Vorweihnachtszeit immer eher schlimm, umso mehr genieße ich heute diese Zeit mit den Kindern.

Wir kochen lecker, basteln und lassen es uns so richtig gutgehen. Die Wohnung ist entrümpelt und schön gemacht mit dezenter Beleuchtung, und zeitlich passend gibt es auch draussen den ersten Schnee (wenn er auch nicht liegen bleibt).

Ich habe dieses Jahr ja eh schon mehr als genug bekommen mit der plastischen OP, aber vom Weihnachtsgeld habe ich mir noch eine Nähmaschine gegönnt. Das ist für mich mehr ein kreativwerkzeug denn eine Haushaltsmaschine. Schon immer hat es mich fasziniert wenn Leute sich selbst etwas nähen konnten,aber ich habe mich nie daran getraut. Dieses Jahr ist es aber sowei, und ich sitze schon seit einer Woche fleissig daran und übe. Heute habe ich eine brauchbare Handysocke (Version 3) gemacht und bin erstaunt, wie gut das schon funktioniert… auch wenn es doch etwas Übung und Geschick braucht, damit die Nähte genau da sitzen wo sie sollen…

Dieses Jahr ist Klaas bis auf ein paar normale Erkältungen auch nicht permanent krank und ich freue ich schon sehr auf Weihnachten. Wahrscheinlich kommt auch meine kleine Schwester, die immer noch ein Weihnachtstrauma hat. Vielleicht kann ich ihr ja zeigen das Weihnachten doch ganz toll sein kann :)

Jubiläum

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Heute vor 5 Jahren haben Knut und ich standesamtlich geheiratet. Seit fast 7,5 Jahren sind wir nun ein Paar. Betrachtet auf ein Leben und das was noch vor uns liegt eine wirklich kurze Zeit. Trotzdem war keiner von uns beiden je vorher so lange mit einem Partner zusammen – und schon gar nicht hatten wir vorher so eine “richtige” Familie.
Nach 5 Jahren ist die “Verliebtheit” langsam vorbei – was dann bleibt ist die Liebe, meist eher unromantisch und ohne Schmetterlinge im Bauch. Man muss oft aufpassen, das Sie nicht im Alltag versinkt und ich gestehe: manchmal vermisse ich es, das mein Mann mich so frisch verliebt anschmachtet wie damals vor einigen Jahren. Wenn er gestresst von der Arbeit kommt, Pascals Teenagerhormone uns auf Trab halten und Klaas zwischen uns bis um 21 Uhr herumspringt um dann “mittendrin” einzuschlafen ist da wenig Raum für das leidenschaftliche Miteinander, das ich früher immer so im Kopf hatte.

Aber es gibt nichts schönere als Nachts nach einem schlechten Traum aufzuwachen vom sanften Geschnarche meiner Männer neben mir; Morgens aufzustehen und die beiden zusammen da sitzen zu sehen oder wachgeschmust zu werden.
Ich liebe es von hinten über die Schultern meines Mannes zu schauen und zu sehen wie er die Kommandos auf seine shell tippert – n3rds sind definitiv sexy -auch wenn er das nicht leiden kann und ich das Ding an manchen Tagen auch wieder verbannen möchte, weil er mir zu sehr darin versinkt (was ich aber auch kann. Ich treibe mich halt nur in “unnützen” hausfrauenforen herum aber hey – irgendwer hier muss den Hausfrauenpart ja nunmal übernehmen, hmmm?). Der PC ist meine schlimmste Rivalin, da kann keine Blondine in Highheels mithalten ;)

Ich sehe das aller mittlerweile entspannt(er) und freue mich einfach an der Zeit mit den Kindern jetzt – auch das Klaas noch bei uns im Bett liegt. Wenn er mit 33 Jahren auszieht haben wir noch genug Zeit um wilde Nacktparties im Wohnzimmer und Schlafzimmer zu feiern – je oller, je doller ;o)

Quasi als Tradition entwickelt hat sich ein Besuch in der “Vinothek” samt Verzehr eines leckeren steaks – ich freue mich schon – ganz ohne Kinder, die dann zu Hause auf uns warten und dem romantischen Abend bestimmt noch ein jähes Ende setzen werden ;)
Mein guter Vorsatz für das neue Ehejahr: wieder mehr bloggen! Ich wühle oft in den alten Bildern und so ein Blog kann doch einfach nicht durch facebook und twitter ersetzt werden und soll uns und den Kindern später ja als “Familientagebuch” dienen.
Und hiermit auch schriftlich für das Archiv, was mein Mann eh weiss:
Schatz, ich liebe Dich, und freue mich auf die nächsten Ehejahre.

Mit Papa unterwegs

Damit Katja heute Nachmittag in Ruhe arbeiten kann habe ich mir Klaas geschnappt und bin Richtung Heppenheim gefahren. Ziel war die Starkenburg. Ich bin ja nun etwas über 40 und war bisher noch nie dort oben.

Die Strasse zur Burg ist mit schlechten Pflastern gesäht. Am unteren Berg stehen noch einige schöne Häuse und am vorbei huppeln fragte ich mich leise wie man das nur täglich fahren kann. Egal, isst ja nicht mein Problem.

Vom Parkplatz sind es noch rund 15 Minuten zu Fuß zur Burg und man kommt an der Sternwarte vorbei.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Burg und der enthaltenen Jugendherberge sind wir zu einem kleinen Snack in den Biergarten gegangen. Man sitzt dort sehr schön und hat einen sehr schönen Ausblick ins Rheinland.

Hier gleich noch ein paar Handybilder von unterwegs:

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Vatertag

Heute habe ich mit Klaas, Stephan und sein Sohn Justin, Pascal und Katja den Vatertag nachgefeiert. An selbigen musste ich ja leider an einem Projekt durcharbeiten :(

Was tun ? Normaler Weise haben Stephan und ich uns beim bensheimer ADAC zum Supermoto getroffen. Letztes Jahr ist es ja ausgefallen, dieses Jahr hat es nicht stattgefunden und wenn, dann wärs ja heute eh schon vorbei. Stephan machte den Vorschlag uns in Altripp zum Sandbahnrennen zu treffen.

Hier mal ein paar Bilder davon:

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Bungeee

Ich wollte ja schon immer mal Bungee springen. Heute war es dann soweit.

Etwas mulmig war mir vorher schon – und vor allem war ich aufgeregt….Geschirr angelegt, und vorne an den Wagen/die Gondel gestellt.

“Ist das dein erster Sprung?” fragte der nette Mann in der Gondel. “Ja!”  “Wird nicht dein letzter sein!”

Puhhhhhh….hoch war es dann schon. Aber die Angst, die ist nur da BEVOR man springt. Während des Sprungs – denkt man an nichts mehr. Einfach Wahnsinn! Ich hatte etwas Angst vor einem Ruck, wenn es denn zurück geht und man wieder zurückgezogen wird … aber das war wider erwarten sehr sanft!

Das Gefühl imSprung- einfach wahnsinn. ich war noch nicht auf der Matte und meinte schon: “Ich will nochmal!”

Man nahm mich wörtlich, gesagt, getan, für 20 Euro durfte ich nochmal. “Dreh dich um!” meinte wieder der nette junge namenlose Mann in der Gondel. Auch nach der 2. Aufforderung schaute ich noch verdutzt und wusste nicht was er meinte. “Du springst diesmal von hinten!” “Von hinten!? Oh neee!!!!”

Oh doch! Hoch ging es. Oben angekommen wurde die Sicherung ausgeklinkt. Ich hing nur noch am Seil und in den Händen des netten jungen Mannes in der Gondel, der mein Sicherungsgeschirr gefasst hatte. “Lehn dich nach hinten… schau in den Himmel. Lass die Augen auf!”
“Habe ich eh!” Ich lehnte ich also nach hinten….Arme auseinander. Und dann wünschte man mir viel Spaß – und ich fiel…
Ein Wahnsinn. Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben. Rückwärts springen ist nochmal ein anderes Erlebnis.


Das war mein erster Sprung. Und mein zweiter. Und garantiert nicht mein letzter!